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EINLEITUNG
Um ausreichend Nahrung zu finden mussten die Northern Tutchone äußerst mobil sein. Jedes Jahr brachte einen routinierten Ablauf mit sich, den die Northern Tutchone stark verinnerlicht hatten. Im Frühling bestanden die Hauptaktivitäten aus Jagen und Fallenstellen. Im Sommer trafen sich die Menschen an den Flüssen, um Lachse zu fangen und zu trocknen. Im Herbst lag der Schwerpunkt wieder auf der Jagd, diesmal, um einen Nahrungsvorrat für die langen und harten Winter anzulegen. Im Winter fischten die Menschen in kleinen Gruppen durch Löcher im Eis und machten häufige Wanderungen zu ihren Vorratslagern. Es wird geschätzt, dass ein Jäger jedes Jahr ein Gebiet von 2.500 km2 Größe durchwandert haben könnte.
Die nomadische Lebensweise der Northern Tutchone erforderte, dass ihre traditionelle Technologie sowohl funktionell als auch transportabel war. Somit war ihr Wissen das wichtigste Element zum Überleben. Beim Fischfang und bei der Jagd beispielsweise verließen sich die Menschen mehr auf ihren Einfallsreichtum als auf Kraft. Fallen, Schlingen, Fischreusen und Netze waren Instrumente, die nur in bestimmten Abständen kontrolliert werden mussten und relativ wenig Aufmerksamkeit erforderten.
Seit jeher lieferte das Land den Northern Tutchone alle Naturgüter, die sie zum Überleben brauchten (Tiere, Pflanzen, Steine, Erde und Wasser). Da es für alle von der Natur bezogenen Gegenstände einen sinnvollen Verwendungszweck gab, wurde nichts weggeworfen. Ähnlich verhielt es sich mit Behausungen. Die Northern Tutchone waren auf Baumaterialien angewiesen, die transportabel und leicht aufzustellen waren. Je nach Jahreszeit und Lage waren unterschiedliche Arten von Behausung gefragt. Aus vor Ort gefunden Materialien errichteten die Northern Tutchone Behausungen, die Schutz vor dem harschen Klima des Yukon boten.
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